TRADITION
            MIT ZUKUNFT

Im Jahre 1857 gründet Heinrich Kaestner in Kälberfeld bei Eisenach mit drei Angestellten eine Steindruckerei, die er 1885 nach Eisenach verlegt. 1890 übergibt Heinrich Kaestner den Familienbetrieb an seinen 25-jährigen Sohn, Carl Kaestner, der den Beruf des Lithografen erlernt hat.

Bereits damals nutzt die Firma Kaestner die neuesten technischen Entwicklungen und installiert 1898 den ersten Elektromotor in der gesamten Region. 1902 wird der spätere Gründer des Steinauer Unternehmens Carl Kaestner jun., als einziger Sohn, geboren. Der gelernte Buchdrucker und Schriftsetzer übernimmt 1937 den elterlichen Betrieb. Carl Kaestner beweist schnell seinen unternehmerischen Weitblick: Er gliedert den ersten Kartonagenbetrieb mit Druck seinem Betrieb an und erzielt so eine positive Betriebsentwicklung. Durch den 2. Weltkrieg müssen 1942 wichtige Betriebsteile nach Geblar (Rhön) ausgelagert werden. Zudem müssen viele Fachkräfte Kriegsdienst leisten, zeitweise auch Carl Kaestner selbst. In dieser Zeit übernimmt die Ehefrau Käthe die kaufmännische Leitung und arbeitet von da an im Unternehmen mit.